Island – Packliste – Was brauche ich wirklich?

Seitdem ich definitiv wusste, dass es für mich im Mai eine Woche nach Island geht, schwirrte mir die Frage im Kopf: „Was brauche ich für Island?“
Ich googelte mich dann durch unzählige Blogs, wurde aber nie zufriedenstellend fündig. Deswegen dachte ich mir, ich schreibe selbst einen Beitrag über meine Packliste für Island.  Let’s go:

Packliste

  • Fleece Jacke bzw. Softshell Jacke
    Am besten nimmt man eine Winddichte und atmungsaktive Jacke mit.
  • Funktionsshirt, alternativ Sport Kleidung
    Da man schwitzt sobald man körperlich aktiv ist, sind Funktionsshirts eine gute Lösung um den Schweiss zu minimieren. Alternativ kann auch Gym-Kleidung getragen werden.
  • Thermounterwäsche, lange Unterhosen
    Das schützt dich vor der Kälte und wenn du wieder zu Hause bist wird es dir fehlen, glaub mir.
  • Regenhose
    Ich kann dir die Marke Rukka ans Herz legen. Am besten eine Regenhose die Reisverschlüsse an der Seite hat, so kannst du sie aufmachen und hochkrempeln, sollte dir warm werden. Kleiner Tipp: Wenn du kurvig bist, probiere ein Modell aus der Männerabteilung – am besten mit einer Jeans drunter – an. Dann kannst du dir sicher sein, das sie passt. Da Wetterschwankungen in Island IMMER möglich sind, ist eine Regenhose ein absolutes Muss. Auch wenn sie kein Fashion-Statement ist.
  • Regenjacke
    Eine Regenjacke die kein Wasser durchlässt, ist ebenfalls ein MUST-HAVE für Island. Meine ist von Rukka und ich finde sie sieht sogar ganz cool aus mit den pinken Reisverschlüssen (ein bisschen girly muss schon sein). Die Jacke hat ca. CHF 90 gekostet. Genügt völlig für meinen Gebrauch.
  • Jeans, Tights
  • Unterwäsche
  • Bikini
  • Wasserdichter Überzug für deinen Rucksack
    Das ist nur ein kleines Extra, ich hab meinen gar nicht gebraucht – but nice to have.
  • Notfall-Kit
  • Taschenmesser
  • Trinkflasche
  • Taschentücher
    In Island gibt es leider nicht nach jeden 20 km eine Tankstelle. Also: Taschentücher mitnehmen für den Notfall.
  • Handschuhe, Schal, Stirnband und Mütze
    Es weht oft ein verdammt kalter Wind in Island.
  • Trekking Schuhe
    Für Island habe ich mir extra Trekking Schuhe gekauft. Diese hier von Columbia. Die Schuhe hatte ich eigentlich durchgehend an und sie waren wirklich sehr bequem.
  • Winterschuhe
    Zum Beispiel: Timberlands. Kleiner Tipp: Im Outlet in Metzingen habe ich meine für 70 Euro ergattert. Sie waren zwar nicht so bequem wie die Trekking Schuhe, aber sie erfüllten ihren Zweck.
  • Socken, Wandersocken
  • Alternativ: 1 Paar Sneaker
    Wenn ihr bereits wisst, dass ihr nicht nur wandern geht, empfehle ich euch ein „normales“ paar Schuhe mitzunehmen.
  • Flip Flops
    Damit eure Füsse nicht abfrieren wenn ihr in einen Hot-Tub steigt.
  • Bauchtasche, Rucksack
  • Augenbinde
    In Island wird es extrem spät dunkel und direkt wieder hell. Wer also gerne im dunkeln schläft, dem empfehle ich Augenbinden mitzunehmen.
  • Ohropax
    Falls euer Zimmergenosse schnarcht.
  • Tolino
    Die Fahrten von A nach B in Island sind meistens sehr lang. So könnt ihr euch selbst ein wenig unterhalten.
  • Reisekissen
  • Toiletten-Artikel
  • kleines Portemonnaie
  • Kamera
    Ich empfehle euch eine Kamera mitzunehmen, die eine gute Auflösung hat. Ihr werdet unzählige tolle Foto-Motive finden!

Empfehlungen/Tipps

Ganz Allgemein gesagt, kann ich euch in Punkto Kleidung den Zwiebel-Look empfehlen. Zieht lieber ein Thermo-Shirt an, darüber ein Funktionsshirt, dann eine Fleece Jacke und darüber noch eine Regenjacke an, anstatt nur einen dicken Pullover. In dem Pullover schwitzt ihr und er gibt euch nicht warm.

Wenn ihr wirklich nicht wisst was ihr mitnehmen sollt, geht in ein Sportgeschäft und lasst euch dort beraten. Sie helfen euch gerne.

Geld/Kreditkarte

Ich habe meine Travel-Cash Karte mit CHF 1000 aufgeladen zu Beginn meiner Reise. Nach drei Tagen habe ich dann nochmal mit CHF 600 aufgestockt. In Island könnt ihr überall mit Karte zahlen. Das Bargeld rumzuschleppen ist nämlich unglaublich mühsam.. Behaltet bitte im Hinterkopf das Island relativ teuer ist.

Impfungen

Für Island musste ich mich nicht impfen. Fun Fact: In Island gibt es kaum Reptilien und keine Mücken!

Was steht auf eurer Packliste für Island? 🙂

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Sarah Marie

Island – Das Land von Eis und Feuer (Part 1)

Die Idee, Organisation und Planung

Islandeiskalt, wunderschöne Landschaften, Vikings. Das sind die ersten drei Stichpunkte, die mir in den Sinn kommen, wenn ich über dieses Land nachgedacht habe. Wie sich herausstellen sollte, hat Island noch viel mehr zu bieten, als ich zu Beginn erwartet hatte.

Aber jetzt möchte ich zuerst an den Anfang meiner Geschichte zurück. Warum überhaupt Island und wie bin ich darauf gekommen: Jetzt folgt absoluter Real-Talk. Ich habe meinen Job Ende Februar  gekündigt – natürlich mit fixer Aussicht auf einen neuen Job, bin ja vernünftig – und wollte unbedingt einen ganzen Monat lang verreisen, bevor ich mit meinem neuen Job anfange. Fast drei Wochen von meinem Urlaub hatte ich bereits mit meinem Asien Trip – dazu wird dann noch ein oder mehrere Blogeinträge folgen – verplant. Aber was sollte ich jetzt mit den restlichen elf Tagen anfangen? Zu Hause bleiben und entspannen? Auf keinen Fall! Ich habe mich dann mit meinem Reisebüro des Vertrauens in Verbindung gesetzt und gespannt nachgefragt, ob sie mir Inspirationen für die übrigen Urlaubstage haben. Die einzige Bedingung war, dass ich alleine reisen wollte. Ja, ihr habt richtig gelesen: alleine. Endlich trau ich mich was. Mir war damals ehrlich gesagt noch ziemlich mulmig, wenn ich nur darüber nachdachte, was ich vorhatte. Sie empfahl mir dann zwei Webseiten:

Ich habe mir einen ersten Überblick geschaffen, konnte mich aber nicht mit der Seite von Marco-Polo anfreunden. Vor allem aber war ich viel zu spät dran und meine Anzahl an Ferientagen haben mich eingeschränkt. Etwas gefrustet befasste ich mich dann näher mit G-Adventures. Sie bieten verschiedenste Reisearten an, zum Beispiel: 18-to-Thirtysomethings – Kostenbewusste Reisen für Abenteurer zwischen 18 und 39 Jahren oder Local living. Wie der Name schon verrät, lernt ihr während eurer Reise das Leben der Einheimischen besser kennen. Aber schaut euch doch einfach mal selber auf der Homepage um, sie ist informativ und gut gestaltet. Ich entschied mich dann für eine 18-to-Thirtysomethings Reise und forschte weiter. Ich wollte herausfinden, was für Reiseziele sie in dieser Reiseform anbieten. Was ich aber nicht vergessen durfte, war meine beschränkte Anzahl an Resturlaub. Australien kam für mich nicht in Frage, da ich bereits letztes Jahr vier Wochen in Down Under war und unbedingt einen neuen Ort erkunden wollte. Dabei nahm ich auch in Kauf, aus meiner Comfort-Zone auszubrechen. Und da war er, der Trip, der mich magisch angezogen hatte: Das beste von Island – sieben Tage von Reykjavik nach Reykjavik. Der Reise beinhaltete eine ganze Tour um Island (was ich extrem cool fand), eine Glätscherwanderung und diverse weitere Wanderungen zu den beliebtesten Spots in Island (Highlights waren unter anderem der Golden Circle, die vielen Wasserfälle oder andere spektakuläre Naturphänomene), Geysire besichtigen und sogar Whale Watching (Bucket-List worthy, yes).  Preislich war das ganze mit CHF 1’886 (exklusive Flug!) für sieben Tage ziemlich kostspielig. Ich stöberte weiter auf der Seite, aber nichts packte meine Neugier  so sehr wie Island. Für mich war die Entscheidung klar: ich wollte definitiv nach Island. Deswegen rief ich direkt meine Reisebüro-Fee an, die mir eine Offerte mit Flug,  Reiseversicherung usw. erstellte. Schlussendlich kam ich auf einen Betrag von ca. CHF 2’500 und ein paar Zerquetschte; was wirklich extrem teuer war, wenn ich dies mit der Thailand-Reise verglich. Aber das ist dann ein anderes Kapitel. Ich bestätigte Lena (Hi Lena, falls du das sehen solltest, lol), dass ich diese Reise gerne machen würde, worauf sie mir dann zeitnah eine Rechnung zugeschickt hatte. Das übliche Prozedere. Ich buchte die  Reise über das Reisebüro und nicht direkt über G-Adventures, da die liebe Lena sich dann um das Anmelden auf G-Adventures sowie das Buchen der verschiedenen Zusatz-Aktivitäten kümmerte. Faulheit siegt. Es hat dann zum Glück auch alles reibungslos geklappt. Ein paar Tage später durfte ich mich dann bei G-Adventures registrieren. Sie benötigten die gängigen Infos von mir, wie Personalien, Flugdaten, Reiseversicherung, Kontaktperson bei einem Notfall etc. War alles keine grosse Sache – wenn ich irgendwelche Schwierigkeiten hatte, durfte ich immer Lena um Rat fragen. Die Zeit verging wie im Flug und ich wartete sehnsüchtig darauf, dass endlich der 23. Mai näher rückte…

To be continued. Stay tuned.

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Sarah Marie

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Quelle: https://www.gadventures.com/trips/best-of-iceland/ELBI/