Island – das Land von Eis und Feuer (Part 4)

In meinem letzten Beitrag erzählte ich dir von Tag zwei meiner Island Reise.
Um circa 07.30 Uhr standen wir bereit fürs nächste Abenteuer in voller Wander-Montur vor unserem Mercedes Sprinter. Gisli half uns wieder alles einzuladen.


Tag 3:

Besuch des vulkanisch aktiven See Mývatn

img_3641

Von unserem Hotel in Svalbarðsstrandarhreppu bis zum See Mývatn hatten wir mit dem Auto circa eine Stunde und zehn Minuten. Endlich angekommen, erkundeten wir die wunderschöne Landschaft rund um den See. Gemäss unserem Guide wurde das Gebiet durch einen Vulkanausbruch vor 2’300 Jahren geformt und bietet heute zahlreichen Vögeln ein Zuhause. Da das Wasser besonders nährstoffreich ist, lockt es über zehn verschiedene Entenarten an. Im See selbst leben natürlich auch Fische wie atlantische Lachse und Bachforellen, die sich im Sommer von den Mückenschwärmen oberhalb der Wasserfläche ernähren.

enlight170


Zwischenstopp beim Goðafoss-Wasserfall

Gisli liess uns nicht all zu viel Zeit beim See Mývatn, denn wir hatten heute einen straffen Zeitplan. Wir stiegen also wieder in den Sprinter ein und die Fahrt ging weiter. Vom See Mývatn bis zum Goðafoss-Wasserfall brauchten wir circa 45 Minuten.

Der Goðafoss-Wasserfall ist einer der schönsten Wasserfälle Islands. Der 12 Meter hohe und 30 Meter breite Wasserfall ist ein absolutes MUST DO in Island. Er ist besonders beliebt, da er leicht mit dem Auto zu erreichen ist. Um den Wasserlall herum gibt es viele verschiedene Wanderwege. Dieser Wasserfall war einer meiner Highlights der gesamten Tour.

img_3368img_3369enlight160


Ausflug zu den Lavaformationen von Dimmuborgir

Nach einer Weile hatten wir dann genug vom Wasserfall und machten uns auf zu unserem nächsten Ziel. Vom Goðafoss-Wasserfall bis zu den Lavaformationen von Dimmuborgir hatten wir circa 40 Minuten mit dem Auto. Im Allgemeinen waren wir während der ganzen Reise relativ oft, kürzere Strecken mit dem Auto unterwegs. Das habe ich persönlich jedoch gar nicht als schlimm oder langweilig empfunden. In dieser Zeit habe ich entweder geschlafen oder die sich ständig ändernde Landschaft fasziniert beobachtet.

Dimmuborgir (auf Deutsch: dunkle Burgen) ist ein Lavafeld mit schwarzen Lavaformationen. Gemäss Gisli hatten sich früher viele Menschen hier verlaufen, seien wahnsinnig geworden und schlussendlich im Labyrinth verendet. Es gibt auch unzählig viele Geschichten, über Trolle die in Dimmuborgir gelebt haben sollen. Den Autor der Herr der Ringer Bücher –  J. R. R. Tolkien – hat Dimmuborgir, die ganze isländische Kultur und Sagenwelt zu seinen bekannten Meisterwerken inspiriert.

Gisli führte uns auf den markierten Wegen zu verschiedenen Höhlen, Bögen und Säulen. Ich persönlich fand auch, dass dieser Ort etwas total mystisches an sich hatte.

img_3357enlight171
enlight172


Grjótagjá

Als kleines extra Goodie hat uns Gisli noch die Grjótagjá (auf Deutsch Felsspalte) gezeigt. Von Dimmuborgir bis zu der Felsspalte hatten wir nur elf Minuten mit dem Auto.
Die Grótagjá ist eine Höhle mit einem kleinen See, der schon im 18. Jahrhundert als Badehöhle benutzt wurde. Das Wasser in der Höhle kann bis zu 48 Grad warm werden und war jahrelang sehr beliebt bei Touristen. Leider haben viele Touristen diesen wunderschönen Ort mit ihrem Abfall verschmutzt, deswegen ist es heute verboten in dem See zu baden.

Fun Fact: Die Liebesszene in der dritten Staffel von Jon Schnee und Ygritte wurde in dieser Höhle gedreht.

enlight175

Oberhalb der Höhle befindet sich die Verwerfungszone zwischen den Kontinentalplatten von Amerika und Europa. Die geothermale Aktivität bewirkt das erhitzen des Wassers in der Höhle. Es war übrigens total beängstigend für mich, sich so nah an die Klippe zu setzen, haha.

enlight174


Der Pass Namaskarð

Von Grótagjá bis zum Pass Namaskard hatten wir genau fünf Minuten mit dem Auto. Namaskard sah für mich total surreal aus, als wir dort angekommen sind. Eine komplett andere Landschaft, obwohl wir immer noch in der selben Gegend waren. Als wir dann aus dem Auto stiegen, stieg mir sofort ein Schwefelgeruch in die Nase.

Die Landschaft erinnerte mich ein wenig an die Wüste: Überall lag Gestein, Schlammlöcher brodelten und Fumarolen (zweites Bild) dampften. Ich bin dann auch, mutig wie ich bin, in so eine Fumarole reingestanden – es war total warm, mir blieb fast die Luft weg! Die Schlammlöcher hatten übrigens eine sehr helle, bläuliche Farbe, was die ganze Landschaft noch viel mehr wie aus einer anderen Welt aussehen liess.

img_3441enlight181enlight180enlight179


Dettifoss – Wasserfälle und Regenbögen

Unser nächstes Ziel war der 45 Meter hohe und 100 Meter breite Wasserfall Dettifoss. Wir sind circa eine Stunde von Namaskard bis zu den offiziellen Parkplätzen vom Dettifoss gefahren. Dann folgte unsere erste kleine Wanderung. Die Wanderung an sich war völlig machbar, ist aber definitiv nichts für Leute die ein Problem damit haben, wenn sie über viele Steine und Gewässer klettern müssen. Aber auch ich habs geschafft, obwohl ich ein riesen Tollpatsch bin.
Die Aussicht war einfach atemberaubend schön. Und wie ihr auf den Fotos sehen könnt, wurden wir sogar mit einem Regenbogen beglückt, später gab es sogar noch einen doppelten Regenbogen. Ich habe noch nie so viele Regenbögen gesehen wie in Island!

enlight186

img_6895

enlight190enlight189enlight188enlight192


Alfheimar Guesthouse

Nach unserer Wanderung zum Dettifoss, fuhren wir mit dem Auto in Richtung unserer nächsten Unterkunft. Wir übernachteten im Alfheimar Guesthouse, da gabs dann noch ein kleines Abendessen für uns – eine Art Buffet. Das selbstgemachte Brot und die Suppe waren köstlich, alles andere war ziemlich normale Hausmannskost – hat aber aufjedenfall satt gemacht! Wir mussten uns etwas mit dem Essen beeilen, denn Gisli wollte mit uns noch zum Hafen Hafnarhólmi, um dort Papageientaucher zu beobachten.


Papageientaucher beobachten

Der Hafen Hafnarhólmi war nur zehn Minuten mit dem Auto von unserem Guesthouse entfernt. Am Hafen gibt es verschiedene Aussichtsplattformen bei denen man die Papageientaucher beobachten kann. Papageientaucher (auf englisch Puffins) brüten ab Ende April bis Mitte August ihre Jungen auf dem Festland, ansonsten leben diese knuffigen Tiere im Meer. Zusätzlich konnten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Die Sonnenuntergänge in Island gehen unglaublich lange, einfach zum verlieben! img_3694


What to Eat

An dem Tag haben wir Frühstück im Hotel gegessen, Mittagessen gab es dann in einem Restaurant namens:

  • Vogafjos Cowshed Cafe
    Das Restaurant war gleichzeitig auch ein Bauernhof. Alle Gerichte wurden mit den Produkten vom Bauernhof zubereitet, was zeigt wie nachhaltig die Isländer sind. Ich habe mir einen total leckeren Burger bestellt. Was ich etwas makaber fand, war dass man sozusagen direkt neben sich in den Stall mit den Kühen reinsehen konnte. Das Fleisch war trotzdem köstlich. 😉

img_3372


Gehst du gerne wandern? Ich liebe es zu wandern, vor allem wenn ich weiss, dass mich eine tolle Aussicht am Ziel erwartet!

xox

Sarah Marie

Island – das Land von Eis und Feuer (Part 3)

In meinem letzten Beitrag habe ich dir von meiner Ankunft in Island erzählt und wie ich meinen ersten Abend in Reykjavik verbracht habe. Am nächsten Morgen sind wir um 06:30 Uhr aufgestanden, um gemütlich zu Frühstücken.

img_3187

Am Vorabend hiess es nämlich, dass wir um acht Uhr bereit und ausgecheckt vor dem Hotel stehen müssen. Gisli holte uns – mit etwas Verspätung – mit unserem Transportmittel für die nächsten sechs Tage ab: ein Mercedes Sprinter. Unser Guide stieg mit einem breiten Grinsen auf seinem Gesicht aus dem Bus aus und half uns beim verstauen unseres Gepäcks. Zum Glück, waren wir eine nicht all zu grosse Gruppe – so hatte jeder zwei Sitzplätze für sich alleine. Der Bus war ausgestattet mit WIFI und USB-Steckdosen. Ellen und ich setzten uns zuvorderst hin, da ihr leicht übel wird beim Auto fahren. Unser Guide erklärte uns nochmal kurz den Tagesablauf und wir fuhren los in Richtung Dalvik. Heute stand Whale Watching auf dem Tagesprogramm, worauf ich mich extrem freute. Wir waren fast fünf Stunden unterwegs, bis wir unser erstes Zwischenziel Dalvik erreichten.

img_3042

In diesem kleinen Restaurant hatten wir ein spätes Mittagessen. Wusstest du, das eine Spezialität Islands Fischsuppe ist? An diesem Tag war es um einiges kälter als gestern, dementsprechend war eine wärmende Suppe ideal um sich von Innen zu wärmen. Als Nachspeise gab es einen saftigen Karotten-Kuchen – einer der Besten, die ich jemals gegessen habe. Etwa zehn Gehminuten entfernt, war der Stand des Veranstalters Arctic Sea Tours. Gisli liess uns direkt davor aussteigen, sodass wir direkt ins Gebäude reinlaufen konnten. Im Gebäude waren noch eine Menge anderer Touristen; vor allem aber Asiaten. Es wurde jedem von unserer Gruppe ein Anzug in die Hand gedrückt, den wir über unsere Kleidung tragen mussten.

Whale Watching

Wir liefen dann alle zusammen zum Steg. Unser Boot – war übrigens ein Fischer-Boot – wartete bereits auf uns. Auf dem Weg zum Steg fiel mir auf, dass man im Wasser See-Sterne sehen konnte, was ich in Island überhaupt nicht erwartet hatte.

img_3133

Tag 2: Whale Watching

Wir stiegen alle in das Fischerboot ein und die dreistündige Fahrt ging los. Es war ziemlich windig und ich war froh, hatte ich den wärmenden Anzug an. Auf dem Boot gab es nicht all zu viele Sitzgelegenheiten. Man konnte die Treppe hoch auf einen Aussichtsplattform, war dann aber dem Wind ausgesetzt. In der Mitte des Bootes hatte es eine Art Sitzbank, da setzte ich mich hin. Oder man setzte sich unter die einzige gedeckte Sitzgelegenheit – sah dann aber kaum etwas. Eine zierliche, hübsche Frau mit einem Headset erklärte uns, welche Wal-Arten im Fjord Eyjafjörður leben: Entenwale, Zwergwale und Buckelwale.

enlight150

Das Wasser war sehr unruhig, schlug hohe Wellen und wenn man nicht aufpasste, wurde man  nass gespritzt. Die niedliche Frau und der Kapitän des Schiffs hielten in der Ferne nach Walen Ausschau. Sie gaben uns dann übers Mikrofon Anweisungen und Koordinaten an, sobald sie einen oder mehrere Wale an der Wasseroberfläche entdeckten. Sie sahen immer wieder einen Wal auftauchen, aber so schnell wie sie aufgetaucht sind, waren sie meistens auch wieder in den tiefen des Wassers verschwunden. Auf dem Beitragsbild siehst du das einzige gute Bild, dass ich von einem auftauchenden Wal machen konnte. Nach zwei Stunden ausharren in der Kälte, verteilte die zierliche Frau einen Snack: Eine Tasse mit heisser Trink-Schockolade und ein paar typische isländische Kekse. Später kam zum Glück die Sonne etwas raus, was mich immerhin ein wenig wärmte.

img_3127

Der nächste Programmpunkt war: Angeln. Das Boot hielt an, es wurden Angelrouten und Köder an uns verteilt. Nur ein paar Minuten später, hatten bereits die Ersten einen Fisch an der Angel. Die zierliche Frau befreite die Fische vom Haken und warf die Fische in einen Behälter. Es wurden nur die Dicken und Grossen Fische behalten, die kleinen, jungen wurden wieder zurück ins Wasser geworfen. Nach circa 20 Minuten war der Spass wieder vorbei und wir wurden aufgefordert die Angelrouten zurückzulegen. Die kleine Frau filetierte vor unseren Augen einen Fisch nach dem Anderen. Ich muss sagen, dass ich diesen Anblick nicht besonders toll fand. Die Überreste vom Fisch die für den Menschen ungeniessbar waren, warf sie ins Wasser zu den Möwen – eines Seemanns bester Freund – und diese stritten sich wild darum, was total lustig aussah. Ein paar Asiaten wollten die Fischköpfe zum mitnehmen haben, da Fischköpfe in ihrer Heimat eine Delikatesse sei. Wir fuhren dann langsam wieder zurück in Richtung Festland.

198715fa-1c2f-4b26-bd45-e045777ceac7

Am Festland angekommen sind wir wieder zurück zum Standort des Veranstalters gelaufen damit wir die Anzüge abgegeben konnten. Gisli wartete bereits vor dem Eingang auf uns. Wir stiegen alle in den Mercedes Sprinter ein und fuhren weiter nach Akureyri – unser nächstes Etappenziel im Norden. Von Dalvik nach Akureyri brauchte man circa 34 Minuten mit dem Auto.

Akureyri

Da es bereits Abend war, hielten wir für unser Abendessen in der Nähe eines Restaurants an und uns begrüsste diese Aussicht:

enlight155

Sieht unglaublich schön aus, oder?
Das Restaurant hiess Bryggjan, eine ehemalige Scheune die umgebaut wurde. Die Inneneinrichtung war sehr rustikal gehalten: überall sah man Holz und das Gebäude hatte ausserordentlich hohe Decken. Zum Essen gab es für mich Nudeln mit Käse, Schinken, Champignon und ein Garlic Bread. Zur feier des Tages gönnte ich mir noch einen Cocktail. Ellen bestellte eine Pizza, die ebenfalls sehr lecker aussah!

img_3157

Hotel Sveinbjarnargerdi

Nachdem leckeren Abendessen hatten wir noch eine Fahrt von circa 20 Minuten vor uns zu unserem Hotel. Um 20.00 Uhr hatten wir unser Ziel, das Hotel Sveinbjarnargerdi, dass etwas abseits auf einem Hügel lag, erreicht. Vom Prinzip her war dieses Zimmer wieder gleich aufgebaut wie im vorherigen Hotel: Zwei Einzelbetten, ein Badezimmer, modern eingerichtet und sauber. Die Zimmer waren übrigens auf der ganzen Reise eher simpel, was mich nicht gestört hat, da wir meistens nur zum Schlafen, Duschen und Frühstücken im Hotel waren.

Ellen und ich haben uns wie zwei Teenager aus dem Hotelzimmer geschlichen, um draussen ein bisschen rumzulaufen und die Gegend zu erkunden. Dabei haben wir diese wunderschöne Aussicht entdeckt:

enlight154

Nach einer Weile sind wir wieder zurück zum Hotel gelaufen und haben uns bettfertig gemacht. Am nächsten Tag mussten wir nämlich wieder um 06.30 Uhr aufstehen.

Empfehlungen/Tipps

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Akureyri ist laut meinen Internet-Recherchen der Monat Juli. Im Juli ist der Niederschlag in Akureyri nur gering, sowie liegt die Durchschnitts Temperatur bei angenehmen neun bis vierzehn Grad. Ich war im Mai in Akureryri und habe es überhaupt nicht als zu kalt empfunden, geregnet hat es übrigens auch nicht.

What to do

Wahlbeobachtung: Wie bereits oben in meinem Post erwähnt, liegt Akureryri am Eyjafjord, ein langer relativ schmaler Fjord. Die Ortschaft bietet sich förmlich für eine Whale Watching Tour an.  Die Tour dauert ca. drei Stunden und kostet 9’900 ISK für eine Person (ungefähr CHF 91.00). Bitte zieh dich warm an, auf dem Boot kann es sehr kalt werden, denn mit dem isländischen Wind ist nicht zu Spassen. Auf der Webseite www.adventure.is/de findest du noch mehr Informationen zum Whale Watching. Ich empfehle dir vorab auf der Webseite einen Platz auf dem Schiff zu buchen.

Da ich nur eine Nacht in Akureryri übernachtet habe und es am nächsten Morgen direkt mit unserer Reise weiterging, hatte ich leider keine Zeit um weitere Aktivitäten und Restaurants zu erkunden. Da ich dir trotzdem Tipps für einen Aufenthalt in Akureryri geben möchte, habe ich im Internet recherchiert:

  • den botanischen Garten besuchen, empfehle ich dir eher im Sommer (also im Juli, haha). Der Eintritt ist übrigens umsonst. Im botanischen Garten gibt es ein kleines niedliches Café namens Laut, mit fairen Preisen und leckerem Gebäck.
  • Guðjón Samúelssons – die Kirche von Akureryri besuchen. Das Gebäude wurde übrigens vom selben Architekt entworfen, wie die Hallgrimskirche in Reykjavik.
  • Kulturzentrum Hof: Akureryri hat einige gute Museen und Ausstellungen zu bieten. Im Kulturzentrum Hof befindet sich übrigens auch ein Informationszentrum – hier erfährst du mehr über alle kulturellen Aktivitäten der Stadt.

What to eat

  • das Restaurant Bryggjan wie bereits weiter oben in meinem Post erwähnt, mit seiner rustikalen Einrichtung und dem leckeren Essen.
  • das Restaurant Noa Seafood ist auch bei den Einheimischen beliebt, deshalb am besten vorab einen Tisch reservieren. Das Konzept ist eher ungewöhnlich, preislich sei es jedoch völlig in Ordnung.

Hast du bereits Whale Watching ausprobieren können? Was steht auf deiner persönlichen Bucket List?

xox
Sarah Marie

Island – Packliste – Was brauche ich wirklich?

Seitdem ich definitiv wusste, dass es für mich im Mai eine Woche nach Island geht, schwirrte mir die Frage im Kopf: „Was brauche ich für Island?“
Ich googelte mich dann durch unzählige Blogs, wurde aber nie zufriedenstellend fündig. Deswegen dachte ich mir, ich schreibe selbst einen Beitrag über meine Packliste für Island.  Let’s go:

Packliste

  • Fleece Jacke bzw. Softshell Jacke
    Am besten nimmt man eine Winddichte und atmungsaktive Jacke mit.
  • Funktionsshirt, alternativ Sport Kleidung
    Da man schwitzt sobald man körperlich aktiv ist, sind Funktionsshirts eine gute Lösung um den Schweiss zu minimieren. Alternativ kann auch Gym-Kleidung getragen werden.
  • Thermounterwäsche, lange Unterhosen
    Das schützt dich vor der Kälte und wenn du wieder zu Hause bist wird es dir fehlen, glaub mir.
  • Regenhose
    Ich kann dir die Marke Rukka ans Herz legen. Am besten eine Regenhose die Reisverschlüsse an der Seite hat, so kannst du sie aufmachen und hochkrempeln, sollte dir warm werden. Kleiner Tipp: Wenn du kurvig bist, probiere ein Modell aus der Männerabteilung – am besten mit einer Jeans drunter – an. Dann kannst du dir sicher sein, das sie passt. Da Wetterschwankungen in Island IMMER möglich sind, ist eine Regenhose ein absolutes Muss. Auch wenn sie kein Fashion-Statement ist.
  • Regenjacke
    Eine Regenjacke die kein Wasser durchlässt, ist ebenfalls ein MUST-HAVE für Island. Meine ist von Rukka und ich finde sie sieht sogar ganz cool aus mit den pinken Reisverschlüssen (ein bisschen girly muss schon sein). Die Jacke hat ca. CHF 90 gekostet. Genügt völlig für meinen Gebrauch.
  • Jeans, Tights
  • Unterwäsche
  • Bikini
  • Wasserdichter Überzug für deinen Rucksack
    Das ist nur ein kleines Extra, ich hab meinen gar nicht gebraucht – but nice to have.
  • Notfall-Kit
  • Taschenmesser
  • Trinkflasche
  • Taschentücher
    In Island gibt es leider nicht nach jeden 20 km eine Tankstelle. Also: Taschentücher mitnehmen für den Notfall.
  • Handschuhe, Schal, Stirnband und Mütze
    Es weht oft ein verdammt kalter Wind in Island.
  • Trekking Schuhe
    Für Island habe ich mir extra Trekking Schuhe gekauft. Diese hier von Columbia. Die Schuhe hatte ich eigentlich durchgehend an und sie waren wirklich sehr bequem.
  • Winterschuhe
    Zum Beispiel: Timberlands. Kleiner Tipp: Im Outlet in Metzingen habe ich meine für 70 Euro ergattert. Sie waren zwar nicht so bequem wie die Trekking Schuhe, aber sie erfüllten ihren Zweck.
  • Socken, Wandersocken
  • Alternativ: 1 Paar Sneaker
    Wenn ihr bereits wisst, dass ihr nicht nur wandern geht, empfehle ich euch ein „normales“ paar Schuhe mitzunehmen.
  • Flip Flops
    Damit eure Füsse nicht abfrieren wenn ihr in einen Hot-Tub steigt.
  • Bauchtasche, Rucksack
  • Augenbinde
    In Island wird es extrem spät dunkel und direkt wieder hell. Wer also gerne im dunkeln schläft, dem empfehle ich Augenbinden mitzunehmen.
  • Ohropax
    Falls euer Zimmergenosse schnarcht.
  • Tolino
    Die Fahrten von A nach B in Island sind meistens sehr lang. So könnt ihr euch selbst ein wenig unterhalten.
  • Reisekissen
  • Toiletten-Artikel
  • kleines Portemonnaie
  • Kamera
    Ich empfehle euch eine Kamera mitzunehmen, die eine gute Auflösung hat. Ihr werdet unzählige tolle Foto-Motive finden!

Empfehlungen/Tipps

Ganz Allgemein gesagt, kann ich euch in Punkto Kleidung den Zwiebel-Look empfehlen. Zieht lieber ein Thermo-Shirt an, darüber ein Funktionsshirt, dann eine Fleece Jacke und darüber noch eine Regenjacke an, anstatt nur einen dicken Pullover. In dem Pullover schwitzt ihr und er gibt euch nicht warm.

Wenn ihr wirklich nicht wisst was ihr mitnehmen sollt, geht in ein Sportgeschäft und lasst euch dort beraten. Sie helfen euch gerne.

Geld/Kreditkarte

Ich habe meine Travel-Cash Karte mit CHF 1000 aufgeladen zu Beginn meiner Reise. Nach drei Tagen habe ich dann nochmal mit CHF 600 aufgestockt. In Island könnt ihr überall mit Karte zahlen. Das Bargeld rumzuschleppen ist nämlich unglaublich mühsam.. Behaltet bitte im Hinterkopf das Island relativ teuer ist.

Impfungen

Für Island musste ich mich nicht impfen. Fun Fact: In Island gibt es kaum Reptilien und keine Mücken!

Was steht auf eurer Packliste für Island? 🙂

xox

Sarah Marie

Island – Das Land von Eis und Feuer (Part 2)

Wie bereits in Teil 1 erwähnt, war ich vom 04.05.2018 bis 20.05.2018 in Asien (separate Posts dazu folgen, versprochen) mit zwei Freundinnen unterwegs. In der Zwischenzeit habe ich von meinem Reisebüro eine zusammengestellte Mappe erhalten mit:

  • Flugdaten
  • eine Kopie meiner Reiseversicherung
  • Reisedetails von G-Adventures, inkl. Programm, Packliste (die wurde mir später noch zum Verhängnis)
  • Einen bereits ausgefüllten Anhänger für meinen Koffer und mein Handgepäck
  • Voucher für zwei zusätzliche Ausflüge, die ich bereits vorab gebucht hatte, inkl. Detailbeschreibung

Diese Mappe studierte ich nach meiner Rückkehr am Sonntag und machte mich dann an das Packen meines Koffers. Auf dieser Reise durfte ich 25 kg mitnehmen sowie ein Handgepäckstück. Während ich meinen Koffer (versuchte) zu packen, überflog ich die Packliste (meine Packliste für Island findest du hier). Dabei wurde mir bewusst, dass ich weder die richtige Kleidung für Island besass, noch genug Zeit hatte wählerisch bei der Auswahl im Sportbekleidungsgeschäft zu sein. Der Mann, der mich bediente, fand es unglaublich amüsant, dass ich mir eine Regenhose danach aussuchte, wie schön (können die überhaupt gut aussehen?!) sie aussieht. Aber ganz ehrlich: Sie sahen alle schrecklich aus. Nach gefühlten zehn Stunden hatte ich dann endlich alles zusammen.

Der Flug

Am 23.05.2018, um 14 Uhr flog ich mit Icelandic Air von Zürich Flughafen direkt nach Keflavík Airport und landete um ca. 16 Uhr. Die Stewardessen waren alle freundlich und ihr Englisch war gut. Da hörte ich auch das aller erste Mal isländisch und war total fasziniert davon. Sowohl der Flug als auch die Landung waren frei von Turbulenzen und ich bekam sogar ein Upgrade, da ich alleine gereist war. Da es ein Kurzstreckenflug war, gab es keine Verpflegung.

Transport vom Flughafen zum Hotel

Auf dem Weg zum Flughafen Zürich habe ich mich darüber informiert, wie ich am einfachsten und günstigsten nach Reykjavik komme. Die Antwort war: flybus. Ich buchte mir ein Ticket von Keflavík nach Reykjavik direkt zu meinem Hotel Fosshotel Lind. Für die 45-minütige Fahrt habe ich 3’950.00 ISK gezahlt (umgerechnet CHF 37.00), das ich persönlich viel für eine Busfahrt fand, was jedoch die allgemeine Situation in Island widerspiegelt. Das Bus-Terminal war gut zu erreichen und war in direkter Nähe des Flughafens.

So wie es kommen musste, hatte mein Bus 45 Minuten Verspätung. Da ich um 18 Uhr für das CEO Meeting im Hotel sein musste, freundete ich mich bereits mit dem Gedanken an, dass ich zu spät ankommen werde. Um 17 Uhr sass ich dann endlich im Bus und die Fahrt ging los. Die lange Anreise machte sich bemerkbar, jedoch konnte ich aufgrund der zahlreichen Eindrücke, die ich bereits während der Busfahrt sammeln konnte und der Nervosität vor dem Unbekannten – man darf nicht vergessen, dass ich immer noch alleine auf Reise war – nicht ans Schlafen denken. Wenn die Landschaft mich auf der Fahrt bereits derart fasziniert hat, konnte das Kommende nur besser werden. Überall waren Felsformationen; wir waren förmlich umgeben von Bergen und der Himmel war bedeckt mit zahlreichen Wolken.

Island_Reykjavik_Ortstafel

Der Bus machte dann einen Halt beim Bus-Terminal BSí und Passagiere (je nachdem was man für ein Ticket gebucht hatte) mussten umsteigen. Ich durfte zum Glück sitzen bleiben. Die Fahrt ging ca. zehn Minuten später weiter und ich schaute immer wieder auf die Uhr. Auf dem weiteren Weg fuhr der Busfahrer noch eine Ampel um und ich dachte ich würde nie ankommen. Nach einer Weile hiess es dann Endstation. Ich war völlig perplex, da ich eine Fahrt bis zu meinem Hotel gebucht hatte. Nun gut – ich stieg aus, nahm mir meinen Koffer und gab die Adresse des Hotels in meinem Handy-Navi ein. Ich sah schon wie meine Handy Rechnung explodieren würde nächsten Monat. Irgendwann, mit ganz viel Mühe und 30 Minuten (!) Verspätung, fand ich dann endlich das Hotel.

G-Adventures CEO Meeting

Im Hotel angekommen, nannte ich der Rezeptionistin meinen Namen. Von der Rezeption aus hörte ich bereits erste Stimmen und die Nervosität in mir stieg. In Richtung der Stimmen sah ich bereits meinen CEO wild mit seinen Händen gestikulieren.  Er hatte ein breites Grinsen auf dem Gesicht und stellte sich mir als Gísli vor. Im ersten Moment war ich mir nicht sicher, ob ich seinen Namen richtig verstanden hatte, nahm mir aber vor später nochmal nachzufragen. Ich schaute meine Reiseteilnehmer an: ein jüngeres Mädchen, rote Haare, sie lächelte mich an. Wie sich später herausstellte, hiess sie Ellen und war für die kommenden sieben Tage meine Zimmergenossin. Neben ihr sass ein Mann mit dunklen Haaren und grünen Augen, sein Name war Alex. Er hatte einen ausgeprägten britischen Akzent. Alex deutete auf den freien Platz neben ihm. Neben mir sass ein junges, asiatisches Mädchen, das mich ebenfalls anlächelte. Sie hiess Seoun. Neben ihr waren zwei ältere Frauen: Die Eine, ihr Name war Rebecca, hatte ebenfalls einen britischen Akzent. Die Andere hatte einen australischen Akzent und hiess Margot. Neben Margot sass ein kleiner Mann mit grauen Haaren. Das war Joe aus Kanada. Später stiess noch ein weiteres Mädchen mit schwarzen, lockigen Haaren zu uns. Sie hiess Amy und war ebenfalls aus Australien. Wegen meiner Verspätung hatte ich die ganzen Erklärungen von Gísli verpasst und hörte nur noch den Schlussteil. Danach durften wir kurz in unsere Zimmer. Das Zimmer war direkt neben dem Lift. Es bestand aus zwei Einzelbetten, einem kleinen Bad und war modern eingerichtet. Gísli meinte, wir treffen uns in einer halben Stunde an der Rezeption, um in der Stadt eine Kleinigkeit zu essen.

Tag 1: Reykjavik

Wir liefen dann alle zusammen zum Kex Hostel.  Den Eingang zum Restaurant Sæmndur Gastro Pub hätte ich alleine niemals gefunden. Ich hätte nicht im Traum gedacht, dass sich im zweiten Stock so ein cooles Restaurant befindet. Später spielte sogar noch eine A Capella Band.

Ich bestellte mir einen Hähnchen-Salat mit Avocado, Couscous und Honig-Senf Dressing. Es war wirklich lecker. Das Essen kostete mich ISK 990.00, was ungefähr CHF 9.20 entspricht.

Island_whatieat

Gísli ist nach dem Essen nach Hause gegangen und wir entschlossen uns noch durch die Stadt zu spazieren.

Wir sind dann vom Kex Hostel der Strasse Sæbraut gefolgt. Ich fand den Namen ziemlich lustig. Wenn man die Strasse entlang läuft, kommt man zur Sólfarið – das ist eine Skulptur, die einen Wal darstellt. Von der Skulptur aus hat man einen wunderschönen Blick über das Wasser.

img_6292

Wir sind dann weiter in Richtung Innenstadt gelaufen. Alex war bereits seit zwei Tagen in Reykjavik und führte uns direkt zu der Hallgrimskirche – ein Wahrzeichen der Stadt.

Hier noch ein paar weitere Impressionen:

enlight148

enlight146

img_6291

Empfehlungen/Tipps

Where to eat

  • Sæmndur Gastro Pub
  • Eldur and Is
    Hier gibt es leckeren Pfannkuchen, bei dem ihr zwischen herzhaft und süss wählen könnt. Der Laden ist sehr beliebt. Den selbstgemachten Eistee kann ich auch nur empfehlen!
  • Hlemmur Mathöll
    Das ist eine Art Food Hall – hier gibt es alles mögliche zum Essen: mexikanisch, isländisch, italienisch, selbstgemachtes Eis, asiatisch usw. Für eine grössere Gruppe ist das perfekt. Wir waren am letzten Abend dort und haben bei dem Stand Kröst gegessen. Super lecker!

What to do

  • Die Hallgrimskirche besuchen – als wir dort waren, war sie leider schon zu. Als kleinen Geheimtipp, kann man auch in den Kirchenturm hochlaufen, um eine wunderschöne Aussicht über Reykjavik geniessen zu können.

    img_2961

  • Einen Vape Shop besuchen, just for fun. Das ist vor allem etwas für Neugierige.
  • Streetart und Katzen in Reykjaviks Strassen finden. Es gibt extrem viel davon!
  • Dem isländischen Phallusmuseum einen Besuch abstatten. (Googelt es mal)
  • Blue Lagoon, 42 Minuten mit dem Auto entfernt.

Wart ihr schon mal in Island oder seid ihr eher Fan von warmen Reisezielen?

Im nächsten Beitrag erzähle ich euch wie meine Reise weiterging…

Stay tuned.

xox

Sarah Marie

Island – Das Land von Eis und Feuer (Part 1)

Die Idee, Organisation und Planung

Islandeiskalt, wunderschöne Landschaften, Vikings. Das sind die ersten drei Stichpunkte, die mir in den Sinn kommen, wenn ich über dieses Land nachgedacht habe. Wie sich herausstellen sollte, hat Island noch viel mehr zu bieten, als ich zu Beginn erwartet hatte.

Aber jetzt möchte ich zuerst an den Anfang meiner Geschichte zurück. Warum überhaupt Island und wie bin ich darauf gekommen: Jetzt folgt absoluter Real-Talk. Ich habe meinen Job Ende Februar  gekündigt – natürlich mit fixer Aussicht auf einen neuen Job, bin ja vernünftig – und wollte unbedingt einen ganzen Monat lang verreisen, bevor ich mit meinem neuen Job anfange. Fast drei Wochen von meinem Urlaub hatte ich bereits mit meinem Asien Trip – dazu wird dann noch ein oder mehrere Blogeinträge folgen – verplant. Aber was sollte ich jetzt mit den restlichen elf Tagen anfangen? Zu Hause bleiben und entspannen? Auf keinen Fall! Ich habe mich dann mit meinem Reisebüro des Vertrauens in Verbindung gesetzt und gespannt nachgefragt, ob sie mir Inspirationen für die übrigen Urlaubstage haben. Die einzige Bedingung war, dass ich alleine reisen wollte. Ja, ihr habt richtig gelesen: alleine. Endlich trau ich mich was. Mir war damals ehrlich gesagt noch ziemlich mulmig, wenn ich nur darüber nachdachte, was ich vorhatte. Sie empfahl mir dann zwei Webseiten:

Ich habe mir einen ersten Überblick geschaffen, konnte mich aber nicht mit der Seite von Marco-Polo anfreunden. Vor allem aber war ich viel zu spät dran und meine Anzahl an Ferientagen haben mich eingeschränkt. Etwas gefrustet befasste ich mich dann näher mit G-Adventures. Sie bieten verschiedenste Reisearten an, zum Beispiel: 18-to-Thirtysomethings – Kostenbewusste Reisen für Abenteurer zwischen 18 und 39 Jahren oder Local living. Wie der Name schon verrät, lernt ihr während eurer Reise das Leben der Einheimischen besser kennen. Aber schaut euch doch einfach mal selber auf der Homepage um, sie ist informativ und gut gestaltet. Ich entschied mich dann für eine 18-to-Thirtysomethings Reise und forschte weiter. Ich wollte herausfinden, was für Reiseziele sie in dieser Reiseform anbieten. Was ich aber nicht vergessen durfte, war meine beschränkte Anzahl an Resturlaub. Australien kam für mich nicht in Frage, da ich bereits letztes Jahr vier Wochen in Down Under war und unbedingt einen neuen Ort erkunden wollte. Dabei nahm ich auch in Kauf, aus meiner Comfort-Zone auszubrechen. Und da war er, der Trip, der mich magisch angezogen hatte: Das beste von Island – sieben Tage von Reykjavik nach Reykjavik. Der Reise beinhaltete eine ganze Tour um Island (was ich extrem cool fand), eine Glätscherwanderung und diverse weitere Wanderungen zu den beliebtesten Spots in Island (Highlights waren unter anderem der Golden Circle, die vielen Wasserfälle oder andere spektakuläre Naturphänomene), Geysire besichtigen und sogar Whale Watching (Bucket-List worthy, yes).  Preislich war das ganze mit CHF 1’886 (exklusive Flug!) für sieben Tage ziemlich kostspielig. Ich stöberte weiter auf der Seite, aber nichts packte meine Neugier  so sehr wie Island. Für mich war die Entscheidung klar: ich wollte definitiv nach Island. Deswegen rief ich direkt meine Reisebüro-Fee an, die mir eine Offerte mit Flug,  Reiseversicherung usw. erstellte. Schlussendlich kam ich auf einen Betrag von ca. CHF 2’500 und ein paar Zerquetschte; was wirklich extrem teuer war, wenn ich dies mit der Thailand-Reise verglich. Aber das ist dann ein anderes Kapitel. Ich bestätigte Lena (Hi Lena, falls du das sehen solltest, lol), dass ich diese Reise gerne machen würde, worauf sie mir dann zeitnah eine Rechnung zugeschickt hatte. Das übliche Prozedere. Ich buchte die  Reise über das Reisebüro und nicht direkt über G-Adventures, da die liebe Lena sich dann um das Anmelden auf G-Adventures sowie das Buchen der verschiedenen Zusatz-Aktivitäten kümmerte. Faulheit siegt. Es hat dann zum Glück auch alles reibungslos geklappt. Ein paar Tage später durfte ich mich dann bei G-Adventures registrieren. Sie benötigten die gängigen Infos von mir, wie Personalien, Flugdaten, Reiseversicherung, Kontaktperson bei einem Notfall etc. War alles keine grosse Sache – wenn ich irgendwelche Schwierigkeiten hatte, durfte ich immer Lena um Rat fragen. Die Zeit verging wie im Flug und ich wartete sehnsüchtig darauf, dass endlich der 23. Mai näher rückte…

To be continued. Stay tuned.

xox

Sarah Marie

9446734bc1f77c1ebed5e3c28db50ca3
Quelle: https://www.gadventures.com/trips/best-of-iceland/ELBI/