Island – das Land von Eis und Feuer (Part 3)

In meinem letzten Beitrag habe ich dir von meiner Ankunft in Island erzählt und wie ich meinen ersten Abend in Reykjavik verbracht habe. Am nächsten Morgen sind wir um 06:30 Uhr aufgestanden, um gemütlich zu Frühstücken.

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Am Vorabend hiess es nämlich, dass wir um acht Uhr bereit und ausgecheckt vor dem Hotel stehen müssen. Gisli holte uns – mit etwas Verspätung – mit unserem Transportmittel für die nächsten sechs Tage ab: ein Mercedes Sprinter. Unser Guide stieg mit einem breiten Grinsen auf seinem Gesicht aus dem Bus aus und half uns beim verstauen unseres Gepäcks. Zum Glück, waren wir eine nicht all zu grosse Gruppe – so hatte jeder zwei Sitzplätze für sich alleine. Der Bus war ausgestattet mit WIFI und USB-Steckdosen. Ellen und ich setzten uns zuvorderst hin, da ihr leicht übel wird beim Auto fahren. Unser Guide erklärte uns nochmal kurz den Tagesablauf und wir fuhren los in Richtung Dalvik. Heute stand Whale Watching auf dem Tagesprogramm, worauf ich mich extrem freute. Wir waren fast fünf Stunden unterwegs, bis wir unser erstes Zwischenziel Dalvik erreichten.

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In diesem kleinen Restaurant hatten wir ein spätes Mittagessen. Wusstest du, das eine Spezialität Islands Fischsuppe ist? An diesem Tag war es um einiges kälter als gestern, dementsprechend war eine wärmende Suppe ideal um sich von Innen zu wärmen. Als Nachspeise gab es einen saftigen Karotten-Kuchen – einer der Besten, die ich jemals gegessen habe. Etwa zehn Gehminuten entfernt, war der Stand des Veranstalters Arctic Sea Tours. Gisli liess uns direkt davor aussteigen, sodass wir direkt ins Gebäude reinlaufen konnten. Im Gebäude waren noch eine Menge anderer Touristen; vor allem aber Asiaten. Es wurde jedem von unserer Gruppe ein Anzug in die Hand gedrückt, den wir über unsere Kleidung tragen mussten.

Whale Watching

Wir liefen dann alle zusammen zum Steg. Unser Boot – war übrigens ein Fischer-Boot – wartete bereits auf uns. Auf dem Weg zum Steg fiel mir auf, dass man im Wasser See-Sterne sehen konnte, was ich in Island überhaupt nicht erwartet hatte.

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Tag 2: Whale Watching

Wir stiegen alle in das Fischerboot ein und die dreistündige Fahrt ging los. Es war ziemlich windig und ich war froh, hatte ich den wärmenden Anzug an. Auf dem Boot gab es nicht all zu viele Sitzgelegenheiten. Man konnte die Treppe hoch auf einen Aussichtsplattform, war dann aber dem Wind ausgesetzt. In der Mitte des Bootes hatte es eine Art Sitzbank, da setzte ich mich hin. Oder man setzte sich unter die einzige gedeckte Sitzgelegenheit – sah dann aber kaum etwas. Eine zierliche, hübsche Frau mit einem Headset erklärte uns, welche Wal-Arten im Fjord Eyjafjörður leben: Entenwale, Zwergwale und Buckelwale.

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Das Wasser war sehr unruhig, schlug hohe Wellen und wenn man nicht aufpasste, wurde man  nass gespritzt. Die niedliche Frau und der Kapitän des Schiffs hielten in der Ferne nach Walen Ausschau. Sie gaben uns dann übers Mikrofon Anweisungen und Koordinaten an, sobald sie einen oder mehrere Wale an der Wasseroberfläche entdeckten. Sie sahen immer wieder einen Wal auftauchen, aber so schnell wie sie aufgetaucht sind, waren sie meistens auch wieder in den tiefen des Wassers verschwunden. Auf dem Beitragsbild siehst du das einzige gute Bild, dass ich von einem auftauchenden Wal machen konnte. Nach zwei Stunden ausharren in der Kälte, verteilte die zierliche Frau einen Snack: Eine Tasse mit heisser Trink-Schockolade und ein paar typische isländische Kekse. Später kam zum Glück die Sonne etwas raus, was mich immerhin ein wenig wärmte.

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Der nächste Programmpunkt war: Angeln. Das Boot hielt an, es wurden Angelrouten und Köder an uns verteilt. Nur ein paar Minuten später, hatten bereits die Ersten einen Fisch an der Angel. Die zierliche Frau befreite die Fische vom Haken und warf die Fische in einen Behälter. Es wurden nur die Dicken und Grossen Fische behalten, die kleinen, jungen wurden wieder zurück ins Wasser geworfen. Nach circa 20 Minuten war der Spass wieder vorbei und wir wurden aufgefordert die Angelrouten zurückzulegen. Die kleine Frau filetierte vor unseren Augen einen Fisch nach dem Anderen. Ich muss sagen, dass ich diesen Anblick nicht besonders toll fand. Die Überreste vom Fisch die für den Menschen ungeniessbar waren, warf sie ins Wasser zu den Möwen – eines Seemanns bester Freund – und diese stritten sich wild darum, was total lustig aussah. Ein paar Asiaten wollten die Fischköpfe zum mitnehmen haben, da Fischköpfe in ihrer Heimat eine Delikatesse sei. Wir fuhren dann langsam wieder zurück in Richtung Festland.

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Am Festland angekommen sind wir wieder zurück zum Standort des Veranstalters gelaufen damit wir die Anzüge abgegeben konnten. Gisli wartete bereits vor dem Eingang auf uns. Wir stiegen alle in den Mercedes Sprinter ein und fuhren weiter nach Akureyri – unser nächstes Etappenziel im Norden. Von Dalvik nach Akureyri brauchte man circa 34 Minuten mit dem Auto.

Akureyri

Da es bereits Abend war, hielten wir für unser Abendessen in der Nähe eines Restaurants an und uns begrüsste diese Aussicht:

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Sieht unglaublich schön aus, oder?
Das Restaurant hiess Bryggjan, eine ehemalige Scheune die umgebaut wurde. Die Inneneinrichtung war sehr rustikal gehalten: überall sah man Holz und das Gebäude hatte ausserordentlich hohe Decken. Zum Essen gab es für mich Nudeln mit Käse, Schinken, Champignon und ein Garlic Bread. Zur feier des Tages gönnte ich mir noch einen Cocktail. Ellen bestellte eine Pizza, die ebenfalls sehr lecker aussah!

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Hotel Sveinbjarnargerdi

Nachdem leckeren Abendessen hatten wir noch eine Fahrt von circa 20 Minuten vor uns zu unserem Hotel. Um 20.00 Uhr hatten wir unser Ziel, das Hotel Sveinbjarnargerdi, dass etwas abseits auf einem Hügel lag, erreicht. Vom Prinzip her war dieses Zimmer wieder gleich aufgebaut wie im vorherigen Hotel: Zwei Einzelbetten, ein Badezimmer, modern eingerichtet und sauber. Die Zimmer waren übrigens auf der ganzen Reise eher simpel, was mich nicht gestört hat, da wir meistens nur zum Schlafen, Duschen und Frühstücken im Hotel waren.

Ellen und ich haben uns wie zwei Teenager aus dem Hotelzimmer geschlichen, um draussen ein bisschen rumzulaufen und die Gegend zu erkunden. Dabei haben wir diese wunderschöne Aussicht entdeckt:

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Nach einer Weile sind wir wieder zurück zum Hotel gelaufen und haben uns bettfertig gemacht. Am nächsten Tag mussten wir nämlich wieder um 06.30 Uhr aufstehen.

Empfehlungen/Tipps

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Akureyri ist laut meinen Internet-Recherchen der Monat Juli. Im Juli ist der Niederschlag in Akureyri nur gering, sowie liegt die Durchschnitts Temperatur bei angenehmen neun bis vierzehn Grad. Ich war im Mai in Akureryri und habe es überhaupt nicht als zu kalt empfunden, geregnet hat es übrigens auch nicht.

What to do

Wahlbeobachtung: Wie bereits oben in meinem Post erwähnt, liegt Akureryri am Eyjafjord, ein langer relativ schmaler Fjord. Die Ortschaft bietet sich förmlich für eine Whale Watching Tour an.  Die Tour dauert ca. drei Stunden und kostet 9’900 ISK für eine Person (ungefähr CHF 91.00). Bitte zieh dich warm an, auf dem Boot kann es sehr kalt werden, denn mit dem isländischen Wind ist nicht zu Spassen. Auf der Webseite www.adventure.is/de findest du noch mehr Informationen zum Whale Watching. Ich empfehle dir vorab auf der Webseite einen Platz auf dem Schiff zu buchen.

Da ich nur eine Nacht in Akureryri übernachtet habe und es am nächsten Morgen direkt mit unserer Reise weiterging, hatte ich leider keine Zeit um weitere Aktivitäten und Restaurants zu erkunden. Da ich dir trotzdem Tipps für einen Aufenthalt in Akureryri geben möchte, habe ich im Internet recherchiert:

  • den botanischen Garten besuchen, empfehle ich dir eher im Sommer (also im Juli, haha). Der Eintritt ist übrigens umsonst. Im botanischen Garten gibt es ein kleines niedliches Café namens Laut, mit fairen Preisen und leckerem Gebäck.
  • Guðjón Samúelssons – die Kirche von Akureryri besuchen. Das Gebäude wurde übrigens vom selben Architekt entworfen, wie die Hallgrimskirche in Reykjavik.
  • Kulturzentrum Hof: Akureryri hat einige gute Museen und Ausstellungen zu bieten. Im Kulturzentrum Hof befindet sich übrigens auch ein Informationszentrum – hier erfährst du mehr über alle kulturellen Aktivitäten der Stadt.

What to eat

  • das Restaurant Bryggjan wie bereits weiter oben in meinem Post erwähnt, mit seiner rustikalen Einrichtung und dem leckeren Essen.
  • das Restaurant Noa Seafood ist auch bei den Einheimischen beliebt, deshalb am besten vorab einen Tisch reservieren. Das Konzept ist eher ungewöhnlich, preislich sei es jedoch völlig in Ordnung.

Hast du bereits Whale Watching ausprobieren können? Was steht auf deiner persönlichen Bucket List?

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Sarah Marie

MAC Cosmetics Haul

Kennt ihr das: Ihr habt unglaublich viel Make-Up aber aus unerfindlichen Gründen, langweilt euch eure Schminke. Ihr braucht was Neues. Habt das Gefühl, es sieht nicht mehr so gut aus wie am Anfang. Die anfängliche Begeisterung für ein Produkt oder mehrere hat nachgelassen . Genau deswegen landete ich heute Abend bei einem MAC Counter in meiner Nähe und möchte euch in diesem Beitrag zeigen, was sich in meinen Warenkorb geschlichen hat:

MAC Bronzing Powder in Matte Bronze

Als Bronzer benutze ich seit Jahren den Bahama Mama von The Balm – einer meiner absoluten Favoriten in Sachen Bronzer! ABER momentan wird der auf meiner Haut total fleckig, komischerweise nur auf der rechten Gesichtshälfte. Da ich seit ein paar Wochen eine neue Gesichtspflege von The Bodyshop ausprobiere, nehme ich an es liegt daran. Meine Haut muss sich erst noch daran gewöhnen. Ich möchte die Produkte von Bodyshop weiter austesten, da ich das Gefühl habe, meine Haut sieht dadurch viel frischer aus.  Deswegen dachte ich mir, dass ich einen neuen Bronzer ausprobieren möchte. Der Bronzer von MAC ist komplett matt, nicht zu dunkel  und deswegen ideal für meinen hellen Hautton.

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MAC Sheertone Blush in Gingerly

Beim nächsten Produkt muss ich zugeben: Ich hätte mich niemals für so eine Blush Farbe entschieden! Die liebe MAC Mitarbeiterin hat mir diese Farbe empfohlen und fix aufgetragen. Die Farbe wirkt total frisch und dennoch sieht es erwachsen aus, da er eher in ein dunkles Lachsfarben geht und nicht Rosastichig ist, was ich mir sonst immer kaufe.

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MAC Eye Brows Styler in Stud

Zurzeit benutze ich den Benefit Brow Zings, Benefit 24h Brow Setter und Benefit Gimme Brow und manchmal noch den NYX Professional Augenbrauenstift in Taupe für meine Augenbrauen. Die Kombination überzeugt mich nicht mehr, die Augenbrauen sind einfach nicht genug definiert für meinen Geschmack. Mit dem Eye Brows Styler von MAC in Stud, habe ich den perfekten Augenbrauenstift gefunden: Er ist extrem stark pigmentiert, der Farbton geht ins aschige und damit kann ich sehr präzise Härchen zeichnen.

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MAC Cremesheen Lipstick in Creme In Your Coffee

Es gibt etwas von dem ich nie genug haben kann: MAC Lippenstifte. MAC bietet einem  eine unglaublich vielseitige Farb-, Texturen- und Finish-Auswahl an. Heute entschied ich mich für einen Cremesheen Lippenstift. Ich trage dieses Finish gerne im Alltag mit einem Lipliner darunter – das verlängert die Haltbarkeit und meine Lippen trocknen nicht so extrem aus wie bei einem matten Lippenstift. Zu Creme In Your Coffee passt zum Beispiel der Lipliner von MAC in der Farbe Whirl, den ich zum Glück bereits besitze. Hier seht ihr noch einen Swatch von der Farbe:

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Die Farbe ist nur ein bisschen dunkler, wie meine natürliche Lippenfarbe. Angel ist ebenfalls ein Cremesheen Lippenstift von MAC und einer meiner All-Time-Favorites.

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MAC Studio Fix Fluid in NC15 und NC20

Zu guter Letzt hat mir die liebe MAC Mitarbeiterin noch zwei kleine Döschen mit der MAC Studio Fix Fluid Foundation in NC15 und NC20 abgefüllt. So kann ich die Foundation in Ruhe testen und sie mir dann allenfalls noch kaufen. Die Foundation hat eine gute Deckkraft, ist jedoch nicht wie eine Maske. Ich bin bereits gespannt, wie sie sich auf meiner Haut verhält.

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Was sind eure Lieblingsprodukte von MAC? Benutzt ihr immer die selben Produkte oder braucht ihr ab und zu auch etwas neues?

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Sarah Marie