Hervorgehoben

Island | Das Land von Eis und Feuer (Part 7)

Tag 6/7

Reynisfjara Strand

Am nächsten Tag sind wir wieder sehr früh aufgestanden, haben alle zusammen gefrühstückt und sind danach wieder in unseren Mercedes Sprinter gestiegen. Unser nächstes Ziel war der Reynisfjara-Strand bei Vík. Vom Hotel Dryholaey bis zu besagtem Strand hatten wir eine circa 25 Minütige Fahrt.

Das Wetter war einfach atemberaubend: Der Himmel war strahlend blau und die Sonne schien. Der Reynisfjara Strand besteht genau so wie der „Diamond Beach“ aus schwarzem Sand mit unwirklichen Felsformationen. Das Gewässer ist total wild und die Wellen sind unglaublich hoch, deshalb ist es wichtig, genug Abstand von den Wellen zu halten. Aber seht selbst:

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Skogafoss Wasserfall

Als nächstes machten wir uns auf den Weg zum Skogafoss Wasserfall, ein 60 m hoher Wasserfall entlang der beliebten Ringstrasse. Vom Strand Reynisfjara bis zum Wasserfall Skogafoss brauchten wir circa 30 Minuten mit dem Auto. Durch die riesigen Wassermengen erzeugt der Wasserfall einen konstanten Nebel, der dann wiederum das Sonnenlicht in Regenbögen reflektieren lässt. Dieser Wasserfall ist wirklich ein Muss auf jeder Islandreise! Wir konnten das ganze Spektakel auch von oben bewundern, da es eine ewig lange Treppe gibt, die man zuerst überwinden muss – danach begrüsst einen aber die schönste Aussicht überhaupt. 🙂 Ich würde es jedem empfehlen sich diesen 15 minütigen Aufstieg „anzutun“

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Seljalandsfossm Wasserfall

Ihr denkt das wars schon mit den Wasserfällen in Island? Oh nein – falsch gedacht. 😀 Unser nächster Wasserfall war der Seljandsfossm. Das coole an diesem Wasserfall? Es gibt einen Pfad für Besucher der einen hinter den Wasserfall führt. Zieh dir da bitte einen Regenschutz an, ansonsten wirst du Klatschnass – so wie wir. Vom Skogafoss Wasserfall bis zum Seljakandsfossm Wasserfall brauchten wir circa 25 Minuten mit dem Auto.

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Gullfoss Wasserfall

Weiter ging unsere Reise in Richtung Gullfoss Wasserfall, einer der höchsten Wasserfälle Islands und einer unserer letzten Zwischen-Stopps auf der Route des „Golden Circle“. Vom Seljalandsfoss Wasserfall bis zum Gullfoss Wasserfall brauchten wir circa 1h und 30 Minuten mit dem Auto. Diese Autofahrt war verhältnismässig lang, aber perfekt um einen kurzen „Nap“ zu machen um das erlebte zu verarbeiten.

Der gewaltige Gullfoss Wasserfall fliesst zunächst über drei „Stufen“ und stürzt abschliessend in einen grossen Spalt. Das Wasser stammt von einem Gletschersee und kann, je nachdem wie viel Sediment durch den Fluss geschoben wird, eine dunkelgraue Farbe annehmen.

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Besuch im Thingvellir Nationalpark

Zu guter letzt besuchten wir den Thingvellir Nationalpark. In dem Nationalpark befindet sich die Bruchlinie der nordamerikanischen und eurasischen tektonischen Platten.
Der Fluss Oxara durchschneidet die grösste Kluft durch das Tal, Almannagja, und führt zum Wasserfall Oxarafoss.

Auch das Parlament von Island wurde im Jahr 930 in dieser Gegend gegründet und der Park wurde später erschaffen, um die Überreste der Freiluft-Versammlungsplätze zu schützen. Der Thingvellir Nationalpark ist eine der meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten in Island und perfekt geeignet um in der Natur zu Campen, Wandern oder für Tauchgänge zwischen den tektonischen Platten.

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Dieser Ort hatte etwas total magisches an sich und war der perfekte „Abschluss“ für unsere Reise.

Vom Gullfoss Wasserfall bis zum Thingvellir Nationalpark brauchten wir mit dem Auto ca. eine Stunde. Nachdem wir noch eine kleine WC Pause eingelegt haben, machten wir uns zurück auf den Weg nach Reykjavik. Der Ort an dem diese wunderbare Reise ihren Anfang gefunden hat. Vom Thingvellir Nationalpark bis nach Reykjavik hatten wir nochmal eine 45 minütige Autofahrt vor uns. In Reykjavik angekommen, fuhren wir direkt in unsere Unterkunft das Fosshotel Lind (das erste Hotel von diesem 7 Tage Trip). Dort angekommen, brachten wir nur kurz unsere Koffer in die Zimmer und duschten schnell, denn wir wollten alle zusammen Abendessen und den Abend ausklingen lassen.


Abendessen Zusammen in Food Hall und Trinkgeld an Guide

Gisli ging mit uns zusammen in die Food Hall, mehr über die Food Hall erfährst du hier.

Wir assen und tranken zusammen, bis es ziemlich spät wurde und einige zurück ins Hotel gingen, da sie morgen weiterreisten oder zurück nach Hause flogen. So wie ich.

Bevor wir uns aber bei allen bedankten für diese tolle Zeit und uns verabschiedeten, einige sogar ein paar Tränchen verdrückten, gaben wir unserem Guide noch ein saftiges Trinkgeld. Ich weiss nicht wie viel es genau war, aber bestimmt genug, denn er freute sich riesig. So weit ich verstanden habe, ist es bei solchen Gruppen Reisen üblich dem Guide ein ordentliches Trinkgeld zu geben, wenn einem die Reise gut gefallen hat.


Transport von Reykjavik zum Flughafen zurück

Mein Rückflug am nächsten Tag ging um eine total unmenschliche Uhrzeit: 07:20 Uhr morgens! Da ich vom Hotel bis zum Flughafen circa 45 Minuten mit dem Bus brauchte, durfte ich um ca. 4 Uhr Morgens aufstehen, damit ich auf keinen Fall meinen Flug verpasste. Ich bin übrigens wieder mit Iceland Air geflogen.

Schlussendlich hat alles geklappt und ich habe wie bereits bei der Hinfahrt vom Flughafen zum Hotel am vortag eine Busfahrt mit flybus gekauft. Im Nachhinein hätte ich die Busfahrt nicht nur für einen sondern direkt für zwei Wege gekauft, da ich dann um einiges günstiger gekommen wäre. Den Fehler mache ich nur einmal, haha.


Mein Fazit zu dieser Reise

Würde ich wieder eine G-Adventures Reise in diesem Stil machen?

Aufjedenfall! Natürlich hat dieser Reisestil auch einige negative Aspekte, wie z.B. man kann sich nicht aussuchen mit WEM man reist. Aber wie im echten Leben, kann man auch bei so einer Reise den lästigen Menschen einfach aus dem Weg gehen. Wir sind ja zum Glück alle Erwachsen.

Ansonsten ist das einzige negative an dieser Reise der Kostenfaktor. Die komplette Reise hat mich wirklich sehr viel gekostet, aber es hat sich gelohnt – so eine wunderschöne Erfahrung hätte ich sonst nie gemacht. Island hat mich total verändert und mir geholfen zu mir selber zu finden. Ich war während diesen Tagen so glücklich, wie ich wahrscheinlich noch nie war, obwohl ich null auf mein Äusseres geachtet habe und einfach nur die neue Umgebung genossen habe.
Positiv an einer solchen Reise ist, du siehst unglaublich viel in einem sehr kurzen Zeitrahmen und du musst dich nicht um die Planung kümmern. Das find ich persönlich einer der besten Aspekte daran. Wenn ich sonst eine Reise plane, bin ich so sehr mit der Planung beschäftigt, dass ich meine Ferien gar nicht richtig geniessen kann.

Lohnt es sich Island zu besuchen?

Island ist das perfekte Reiseziel für jeden der mal etwas anderes sehen möchte. Wenn du eine Städtereise machen möchtest, würde ich dir Island nicht empfehlen. Island besteht aus Natur pur. Ich bin wirklich nicht das grösste Natur-Girly, aber sogar mich, hat die Natur von Island einfach total umgehauen. In Island vergisst man das hektische Leben und findet vielleicht sogar eine Seite an sich selber, die man bisher nicht gekannt hat. Der einzige negative Aspekt am Reiseziel Island, ist die Tatsache, dass in Island alles teuer ist. Aber es gibt dafür keine Mücken – was will man mehr? 😀


Thanks a lot Iceland for having us/me – I will for sure come back someday to visit you again!


Welches Land würdest du gerne mal für 7 Tage lang erkunden? :-)


xox,

Sarah Marie ❥

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung wegen Markennennung. Die gesamte Reise habe ich mit meinem eigenen Geld finanziert.

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2 Antworten auf „Island | Das Land von Eis und Feuer (Part 7)

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