Island | Das Land von Eis und Feuer (Teil 2)

Wie bereits in Teil 1 erwähnt, war ich vom 04.05.2018 bis 20.05.2018 in Asien (separate Posts dazu folgen, versprochen) mit zwei Freundinnen unterwegs. In der Zwischenzeit habe ich von meinem Reisebüro eine zusammengestellte Mappe erhalten mit:

  • Flugdaten
  • eine Kopie meiner Reiseversicherung
  • Reisedetails von G-Adventures, inkl. Programm, Packliste (die wurde mir später noch zum Verhängnis)
  • Einen bereits ausgefüllten Anhänger für meinen Koffer und mein Handgepäck
  • Voucher für zwei zusätzliche Ausflüge, die ich bereits vorab gebucht hatte, inkl. Detailbeschreibung

Diese Mappe studierte ich nach meiner Rückkehr am Sonntag und machte mich dann an das Packen meines Koffers. Auf dieser Reise durfte ich 25 kg mitnehmen sowie ein Handgepäckstück. Während ich meinen Koffer (versuchte) zu packen, überflog ich die Packliste (meine Packliste für Island findest du hier). Dabei wurde mir bewusst, dass ich weder die richtige Kleidung für Island besass, noch genug Zeit hatte wählerisch bei der Auswahl im Sportbekleidungsgeschäft zu sein. Der Mann, der mich bediente, fand es unglaublich amüsant, dass ich mir eine Regenhose danach aussuchte, wie schön (können die überhaupt gut aussehen?!) sie aussieht. Aber ganz ehrlich: Sie sahen alle schrecklich aus. Nach gefühlten zehn Stunden hatte ich dann endlich alles zusammen.


Der Flug

Am 23.05.2018, um 14 Uhr flog ich mit Icelandic Air von Zürich Flughafen direkt nach Keflavík Airport und landete um ca. 16 Uhr. Die Stewardessen waren alle freundlich und ihr Englisch war gut. Da hörte ich auch das aller erste Mal isländisch und war total fasziniert davon. Sowohl der Flug als auch die Landung waren frei von Turbulenzen und ich bekam sogar ein Upgrade, da ich alleine gereist war. Da es ein Kurzstreckenflug war, gab es keine Verpflegung.


Transport vom Flughafen zum Hotel

Auf dem Weg zum Flughafen Zürich habe ich mich darüber informiert, wie ich am einfachsten und günstigsten nach Reykjavik komme. Die Antwort war: flybus. Ich buchte mir ein Ticket von Keflavík nach Reykjavik direkt zu meinem Hotel Fosshotel Lind. Für die 45-minütige Fahrt habe ich 3’950.00 ISK gezahlt (umgerechnet CHF 37.00), das ich persönlich viel für eine Busfahrt fand, was jedoch die allgemeine Situation in Island widerspiegelt. Das Bus-Terminal war gut zu erreichen und war in direkter Nähe des Flughafens.

So wie es kommen musste, hatte mein Bus 45 Minuten Verspätung. Da ich um 18 Uhr für das CEO Meeting im Hotel sein musste, freundete ich mich bereits mit dem Gedanken an, dass ich zu spät ankommen werde. Um 17 Uhr sass ich dann endlich im Bus und die Fahrt ging los. Die lange Anreise machte sich bemerkbar, jedoch konnte ich aufgrund der zahlreichen Eindrücke, die ich bereits während der Busfahrt sammeln konnte und der Nervosität vor dem Unbekannten – man darf nicht vergessen, dass ich immer noch alleine auf Reise war – nicht ans Schlafen denken. Wenn die Landschaft mich auf der Fahrt bereits derart fasziniert hat, konnte das Kommende nur besser werden. Überall waren Felsformationen; wir waren förmlich umgeben von Bergen und der Himmel war bedeckt mit zahlreichen Wolken.

Island_Reykjavik_Ortstafel

Der Bus machte dann einen Halt beim Bus-Terminal BSí und Passagiere (je nachdem was man für ein Ticket gebucht hatte) mussten umsteigen. Ich durfte zum Glück sitzen bleiben. Die Fahrt ging ca. zehn Minuten später weiter und ich schaute immer wieder auf die Uhr. Auf dem weiteren Weg fuhr der Busfahrer noch eine Ampel um und ich dachte ich würde nie ankommen. Nach einer Weile hiess es dann Endstation. Ich war völlig perplex, da ich eine Fahrt bis zu meinem Hotel gebucht hatte. Nun gut – ich stieg aus, nahm mir meinen Koffer und gab die Adresse des Hotels in meinem Handy-Navi ein. Ich sah schon wie meine Handy Rechnung explodieren würde nächsten Monat. Irgendwann, mit ganz viel Mühe und 30 Minuten (!) Verspätung, fand ich dann endlich das Hotel.


G-Adventures CEO Meeting

Im Hotel angekommen, nannte ich der Rezeptionistin meinen Namen. Von der Rezeption aus hörte ich bereits erste Stimmen und die Nervosität in mir stieg. In Richtung der Stimmen sah ich bereits meinen CEO wild mit seinen Händen gestikulieren.  Er hatte ein breites Grinsen auf dem Gesicht und stellte sich mir als Gísli vor. Im ersten Moment war ich mir nicht sicher, ob ich seinen Namen richtig verstanden hatte, nahm mir aber vor später nochmal nachzufragen. Ich schaute meine Reiseteilnehmer an: ein jüngeres Mädchen, rote Haare, sie lächelte mich an. Wie sich später herausstellte, hiess sie Ellen und war für die kommenden sieben Tage meine Zimmergenossin. Neben ihr sass ein Mann mit dunklen Haaren und grünen Augen, sein Name war Alex. Er hatte einen ausgeprägten britischen Akzent. Alex deutete auf den freien Platz neben ihm. Neben mir sass ein junges, asiatisches Mädchen, das mich ebenfalls anlächelte. Sie hiess Seoun. Neben ihr waren zwei ältere Frauen: Die Eine, ihr Name war Rebecca, hatte ebenfalls einen britischen Akzent. Die Andere hatte einen australischen Akzent und hiess Margot. Neben Margot sass ein kleiner Mann mit grauen Haaren. Das war Joe aus Kanada. Später stiess noch ein weiteres Mädchen mit schwarzen, lockigen Haaren zu uns. Sie hiess Amy und war ebenfalls aus Australien. Wegen meiner Verspätung hatte ich die ganzen Erklärungen von Gísli verpasst und hörte nur noch den Schlussteil. Danach durften wir kurz in unsere Zimmer. Das Zimmer war direkt neben dem Lift. Es bestand aus zwei Einzelbetten, einem kleinen Bad und war modern eingerichtet. Gísli meinte, wir treffen uns in einer halben Stunde an der Rezeption, um in der Stadt eine Kleinigkeit zu essen.


Tag 1: Reykjavik

Wir liefen dann alle zusammen zum Kex Hostel.  Den Eingang zum Restaurant Sæmndur Gastro Pub hätte ich alleine niemals gefunden. Ich hätte nicht im Traum gedacht, dass sich im zweiten Stock so ein cooles Restaurant befindet. Später spielte sogar noch eine A Capella Band.

Ich bestellte mir einen Hähnchen-Salat mit Avocado, Couscous und Honig-Senf Dressing. Es war wirklich lecker. Das Essen kostete mich ISK 990.00, was ungefähr CHF 9.20 entspricht.

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Gísli ist nach dem Essen nach Hause gegangen und wir entschlossen uns noch durch die Stadt zu spazieren.

Vom Kex Hostel sind wir dann der Strasse Sæbraut gefolgt. Ich fand den Namen ziemlich lustig. Wenn man die Strasse entlang läuft, kommt man zur Sólfarið – das ist eine Skulptur, die einen Wal darstellt. Von der Skulptur aus hat man einen wunderschönen Blick über das Wasser.

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Wir sind dann weiter in Richtung Innenstadt gelaufen. Alex war bereits seit zwei Tagen in Reykjavik und führte uns direkt zu der Hallgrimskirche – ein Wahrzeichen der Stadt.


Hier noch ein paar weitere Impressionen:

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Empfehlungen/Tipps

Where to eat

  • Sæmndur Gastro Pub
  • Eldur and Is
    Hier gibt es leckeren Pfannkuchen, bei dem ihr zwischen herzhaft und süss wählen könnt. Der Laden ist sehr beliebt. Den selbstgemachten Eistee kann ich auch nur empfehlen!
  • Hlemmur Mathöll
    Das ist eine Art Food Hall – hier gibt es alles mögliche zum Essen: mexikanisch, isländisch, italienisch, selbstgemachtes Eis, asiatisch usw. Für eine grössere Gruppe ist das perfekt. Wir waren am letzten Abend dort und haben bei dem Stand Kröst gegessen. Super lecker!

What to do

  • Die Hallgrimskirche besuchen – als wir dort waren, war sie leider schon zu. Als kleinen Geheimtipp, kann man auch in den Kirchenturm hochlaufen, um eine wunderschöne Aussicht über Reykjavik geniessen zu können.
  • Einen Vape Shop besuchen, just for fun. Das ist vor allem etwas für Neugierige.
  • Streetart und Katzen in Reykjaviks Strassen finden. Es gibt extrem viel davon!
  • Dem isländischen Phallusmuseum einen Besuch abstatten. (Googelt es mal)
  • Blue Lagoon, 42 Minuten mit dem Auto entfernt.

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Wart ihr schon mal in Island oder seid ihr eher Fan von warmen Reisezielen? Im nächsten Beitrag erzähle ich euch wie meine Reise weiterging…

xox,
Sarah Marie 

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Marken genannt werden. Die Produkte, bzw. in diesem Fall Reise, habe ich von meinem eigenen Geld bezahlt.

 

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4 Antworten auf „Island | Das Land von Eis und Feuer (Teil 2)

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